Archive für Beiträge mit Schlagwort: Wort

 

 

Am 3. Advent sollen Christen durch spezielle Gottesdienste und Gebete an Johannes den Täufer erinnert werden. Das Wort „Advent“ ist vom griechischen „epiphaneia“ abgeleitet, was so viel wie „Erscheinung“ bedeutet. Eine andere Ableitung ergibt sich aus dem Lateinischen mit „adventus“ für „Ankunft“/„venire“ für „kommen“.

Der 3. Advent steht meist für den Beginn der Weihnachtsbäckerei. In der Heiligen Messe wird die Botschaft verkündet „Freut euch im Herrn allezeit“.

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Lasst es uns uns auch am 3. Advent mächtig gut gehen! ;)

 

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Du fragst mich nach Kleinigkeiten.
Nach Einzelheiten und all den Kram.
Du willst es ganz genau wissen.

Eine Frage hetzt die nächste.
Ich antworte: Geh raus in die Natur.
Sieh Dir die Kleinigkeiten an.

Betrachte die Großartigkeit dessen,
was das Auge gern übersieht.
Beschäftige Dich damit; sieh es an.

Sofern Dein Wissensdurst nicht ruht,
darfst Du mich etwas fragen.
Aber nur ein einziges Mal.

Stelle Sie mir, diese eine Frage.
Ich werde sie beantworten und Dir
dann nie wieder ein Wort sagen.

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Augen hell leuchtend
wie Bergseen so klar
Haut wie der Morgentau

Ein Mund so begehrlich
wie Muscheln im Meer
die Perle in sich befreiend

Gedanken so zart
ganz verflochten im Blick
Wort fliegt und findet die Haut

Und im Dunkel der Nacht
küsse ich dich …

als wär‘ es das erste Mal.

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Ich wünsche Euch allen ein traumhaftes Wochenende!

[© Außerordentlich Lyrisches/47]

 

Ich liebe ja Wort-Geschwurbel. Bestimmte Begriffe verdrehe ich mitunter so, dass es schon einiger Anstrengung bedarf, zu verstehen, was ich sagen will. Manchmal ist das gewollt und manchmal geht einfach mein Temperament mit mir durch. Es ist eine von vielen Techniken, um zu schreiben. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Ich mag’s!

Aber mal ehrlich: Kann ich etwas dafür? Nein, kann ich nicht. Immer nur geradeaus finde ich langweilig und langweilig kann schließlich jede/r. Bin ich jede/r? Nö! Also? Genau! ;o)

Außerdem macht es die Natur doch genau SO vor, wie man hier sehr eindrucksvoll sehen kann:

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Das Erstaunlichste an scheinbaren
Unscheinbarkeiten ist doch oftmals,
dass sie voller Überraschungen stecken,
wenn man sie einfach so machen lässt,
wie sie es selbst für richtig halten.

Genauso wenig wie der Mensch,
lässt sich die Natur auf Dauer verbiegen.
Nur dass die Natur um ihre Existenz
von Tag zu Tag härter kämpfen muss.
Der Mensch will sie einfach nicht lassen.

Dabei hätte sie es doch so sehr verdient.
Eben genau so sehr, wie der Menschen.
Wie jeder Mensch, der respektvoll respektiert,
dass nur das seinen wahren Wert entfaltet,
was man gewähren lässt. Einfach so.

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Manche Anblicke sind so atemberaubend schön,

 

 

dass es keinerlei weiterer Worte bedarf.

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