Archive für Beiträge mit Schlagwort: verflucht

 

Die liebe Höchsthimmlische erbittet dieswöchig, den Buchstaben K zu reflektieren. Diesem Sehnen gebe ich selbstverständlich ausgesprochen gern nach, und zwar damit:

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Das Kugelbauch-Gefiedere verfügt über ein bemerkenswertes Gespür, wenn es darum geht, einen Platz zu finden, an dem es sich nicht das Bürzel verkühlt.

 Noch weiß es nicht, dass unter ihm gleich eine Menge Wasser mit ziemlicher Wucht in die Höhe spritzen wird. Es könnte jedoch auch ein typischer Fall von Doofstellen sein und sie wartet nur genau darauf.

Ich musste dann weiter und konnte den Ausgang dieses Procederes nicht bis zum Ende verfolgen. Da es jedoch keine Federn über Hannover geregnet hat, gehe ich davon aus, dass das Kugelbauch-Gefiedere diese artistische Nummer entweder verflucht gut drauf hat oder noch rechtzeitig abgesprungen ist.

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Leise. Immer leise kommt er angeschlichen.
Strahlt in seiner vollen Pracht. Sacht. Mit Macht.
Die Nacht erhellt, die Gemüter verwirrt.
In Vollmondnächten fühle ich es:

Diese Ruhelosigkeit, die mich verrückt macht.
Verrückt nach Ruhe und Dunkelheit.

Verflucht hindert er mich unruhig daran,
meinen Kopf im Schlaf abzuschalten. Ganz.
Verrucht das ewig schummrige Licht,
was weder Himmel noch Hölle zur Ruhe kommen lässt.

Grönemeyers „Vollmond“ fast es kurz:
„Der Mond ist voll. Ich bin es auch.“

Voll mit Müdigkeit und zu schlapp,
um dem Ärger in mir Milde zu gönnen.
Heute Nacht kommt er wieder angeschlichen.
Es steht nicht nur im Kalender. Ich fühle es.

Er wird mich über Stunden wach halten.
Und ich werde mich ihm ergeben.

Wie immer.

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