Archive für Beiträge mit Schlagwort: Nacht

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Augen hell leuchtend
wie Bergseen so klar
Haut wie der Morgentau

Ein Mund so begehrlich
wie Muscheln im Meer
die Perle in sich befreiend

Gedanken so zart
ganz verflochten im Blick
Wort fliegt und findet die Haut

Und im Dunkel der Nacht
küsse ich dich …

als wär‘ es das erste Mal.

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Ich wünsche Euch allen ein traumhaftes Wochenende!

[© Außerordentlich Lyrisches/47]

 

 

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Die Nacht bricht herein,
vertreibt den Tag mit Macht.

Und der Mond … strahlt.

Die Gedanken finden Ruhe,
betten sich in Schweigen.

Und der Mond … strahlt.

Er weiß um seine Macht;
muss sie nicht beweisen.

Er muss gar nichts beweisen;
nur sein, im und zum Schein.

Ebbe und Flut, Wasser und Glut,
Frieden und Feuer, Abenteuer

all das geschieht
wenn der Tag
zu schweigen beginnt.

Und ihm Platz macht,
um völlig beweislos
seine Macht auszuspielen.

Und der Mond … strahlt.

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Für alle, die sich auch schon – genau wie ich – ganz doll darauf freuen, dass heute Abend Vollmond ist. Dieser rekelte sich Ende März gleich in dreifacher Ausführung über Alcudia auf Mallorca. Meine Dankbarkeit dafür hielt sich in durchaus als überschaubar zu bezeichnenden Grenzen … ;o)

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Mancher Anblick
treibt die Wahnsinnlichkeit
des Moments
an einen Punkt,
den zum Glück
kein Mensch verstehen muss.

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P.S. Ich habe keine Ahnung, was das auf dem Foto ist. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war da der Busch und sonst nichts als dunkle Nacht und surreal wirkendes Vollmondlicht. Das Bild ist, bis auf den quadratischen Zuschnitt, absolut unbearbeitet. Also: Viel Spaß beim Rätseln! ;o)

 

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Leise. Immer leise kommt er angeschlichen.
Strahlt in seiner vollen Pracht. Sacht. Mit Macht.
Die Nacht erhellt, die Gemüter verwirrt.
In Vollmondnächten fühle ich es:

Diese Ruhelosigkeit, die mich verrückt macht.
Verrückt nach Ruhe und Dunkelheit.

Verflucht hindert er mich unruhig daran,
meinen Kopf im Schlaf abzuschalten. Ganz.
Verrucht das ewig schummrige Licht,
was weder Himmel noch Hölle zur Ruhe kommen lässt.

Grönemeyers „Vollmond“ fast es kurz:
„Der Mond ist voll. Ich bin es auch.“

Voll mit Müdigkeit und zu schlapp,
um dem Ärger in mir Milde zu gönnen.
Heute Nacht kommt er wieder angeschlichen.
Es steht nicht nur im Kalender. Ich fühle es.

Er wird mich über Stunden wach halten.
Und ich werde mich ihm ergeben.

Wie immer.

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