Als Heiligabend wird der Vorabend des 25. und 26. Dezember, also der eigentlichen Weinachtstage, bezeichnet. Die Heilige Nacht findet somit vom 24. auf den 25. Dezember statt. Ein arbeitsfreier Tag ist Heiligabend nicht. Jedoch verzichten zahlreiche Arbeitgeber ab mittags auf die Mitwirkung Ihrer Mitarbeiter; häufig sogar ohne Anrechnung eines halben Urlaubstages.

An Heiligabend wird auch der Weihnachtsbaum geschmückt. In vielen europäischen Ländern werden an Heiligabend Geschenke ausgetauscht. Zum Beispiel in Amerika kommt der Weihnachtsmann jedoch erst am 25. Dezember, dem ersten Weihnachtsfeiertag.

Traditionell gegessen wird an diesem Tag Kartoffelsalat mit Würstchen. Wenn es nobler sein muss, können auch Gans oder Karpfen auf den Tisch gebracht werden. Sogar Nichtgläubige finden sich an Heiligabend oftmals zur Weihnachtsmesse in der Kirche ein.

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Allen Gläubigen und Nichtgläubigen, Leichtgläubigen und Gutgläubigen, wünsche ich besinnliche und geruhsame Feiertage. Auf dass sie jeder genau so erleben möge, wie es sich am allerbesten anfühlt.

P.S. Hat jemand einen Tipp, wie ich den Bart schnell wieder los werde? *verflixt

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Nur für Hartgesottene:

Sofern kleine Kinder mit in die Kirche kommen, sollte man sich jedoch vorher erkundigen, wie der Geistliche „drauf“ ist. Als ich das letzte Mal vor einigen Jahren an Heiligabend in der Kirche war, predigten zwei Pfarrer. Einer von ihnen war dermaßen sturztrunken, dass er nicht einmal mehr wusste, in welcher Gemeinde er sich befindet. Als er dann noch die Existenz des Weihnachtsmannes in Abrede stellte, erstarrte das damals noch recht kleine Mädchen neben mir regelrecht.

Die Kleine befand sich in der Kirche, damit der Weihnachtsmann zuhause in Ruhe die Geschenke unter den Baum legen konnte. Und nun das! Dass ich ausgerechnet in der Kirche dazu genötigt wurde, ein kleines Kind zu belügen, um die Nummer wieder rumzureißen, fand ich bodenlos. Seit dem hat mich während eines Gottesdienstes keine Kirche mehr gesehen.

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